Faraja
  Unsere finanziellen Mittel verwenden wir einerseits für humanitäre Hilfeleistungen und Ausbildungszwecke, andererseits werden sie effizient in Projekte mit langfristigen Wertschöpfungsaussichten eingesetzt. Dies mit dem Ziel, über einen langen Zeitraum hinweg eine nachhaltige Eigenfinanzierung aus Kenia heraus sicherzustellen. Die Erträge daraus fliessen wiederum in die soziale und humanitäre Arbeit und in neue Investitionen ein.

Langfristige Finanzierung unserer Projekte

Mietwohnung
Pater Peter Meienberg kaufte vor einigen Jahren mit Hilfe seiner Familie eine Liegenschaft bestehend aus zwei Häusern an der Zanzibar Road im Stadtteil South B, Nairobi. Zunächst fanden dort 15 junge Flüchtlinge Zuflucht. Eines der Gebäude musste jedoch aufgrund seines baufälligen Zustandes einem Neubau mit acht komfortablen Wohnungen weichen. Heute ist in dessen Erdgeschoss der Hauptsitz der Faraja Foundation untergebracht, in den oberen Stockwerken befinden sich, so wie auch im anderen Gebäude, Wohnungen. Diese sind sehr begehrt und leisten durch deren Vermietung einen willkommenen, stetigen Beitrag an das Faraja-Budget.

Komfort-Appartements "Tipuana"

Dieses erste "Income-Generating Project" bewährte sich derart gut, dass Familie und Freunde mit einem weiteren zinslosen Darlehen Faraja halfen, in einem der besten Quartiere der Stadt (Westlands) ein Grundstück zu kaufen und 24 anspruchsvolle Appartements zu erstellen. Die Mieter sind meist gut verdienende Ausländer, welche bei Botschaften, den Vereinten Nationen, NGOs oder internationalen Medien arbeiten. Der gesamte Komplex verfügt über einen sehr guten Sicherheits-Standard und erfüllt die hohen Erwartungen einer internationalen Klientel. Die hochwertigen Wohnungen werden von Faraja-eigenem Personal verwaltet, gereinigt und instand gehalten, wodurch rund einem Dutzend Menschen Arbeit zu einem fairen Lohn gewährleistet werden kann.

Latia Resource Center
Das Latia Resource Center ist als selbständiges Bildungs- und Dienstleistungszentrum konzipiert, welches für seine Leistungen entsprechende Kosten verrechnet. Das Basisangebot an Lehrlingsausbildungen und Projekten mit umliegenden Kleinbauernfamilien wird durch Faraja oder andere Spender / Organisationen finanziert. Weiterführende Ausbildungen und Beratungsleistungen sind durch die Kunden selber zu bezahlen, was die Ertragsbasis des Latia Resource Centers steigert. Zudem  finden Agrarprodukte der Latia Farm, entweder durch den Verkauf an grosse Lebensmittelketten oder aber mittels Dirketverkauf ab Hof, auf lokalen Märkten Absatz. Diese Verschiedenen Einkommensquellen decken die Unterhaltskosten der Farm, sowie jene für das landwirtschaftliche Ausbildungsprogramm.

Verwaltungskosten
Ein gut geführter Betrieb bringt entsprechende Verwaltungskosten mit sich. Bei Faraja werden sämtliche administrativen Auslagen aus eignen Quellenfinanziert. Somit kann garaniert werden, dass 100 % der erhaltenen Spendengelder in die Programmarbeit fliessen.

Mittelherkunft
Private Spender aus der eigenen Familie und dem persönlichen Umfeld von Pater Peter Meienberg tragen den überwiegenden Teil der Kosten von Faraja. Bei den Gönnern handelt es sich um die nächsten Verwandten sowie um Persönlichkeiten aus dem kirchlichen und kulturellen Beziehungsfeld.

Im November 2004 wurde der Schweizer Gönnerverein für die Faraja-Stiftung (www.faraja.ch) gegründet. Die Mitglieder verbürgen durch Mitgliederbeiträge und Spenden, dass Organisation, Struktur, Kommunikation und Beratung der Organisation sichergestellt werden.

Pater (Hildebrand) Peter Meienberg ist der Benediktiner-Abtei St. Otmarsberg in Uznach (www.abtei-uznach.ch) unterstellt. Er gehört der Kongregation von St. Ottilien an. Orden und Abtei unterstützen Pater Peter Meienberg und die Faraja-Stiftung in mannigfacher Weise.

 



 
     
     
   
     
 
 
Über Faraja
Peter Meienberg
Finanzierung
Struktur & Team

Mein Leben in Afrika
(Buch)



Afrika – unter die Haut
(Buch)



The Prison and the Priest
(DVD)



Geschäftsbericht 2013
(nur englisch)